Beobachtet im Fitnessstudio

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Ich weiß nicht, woher der Spruch stammt, dass einen im Fitnessstudio niemand beobachten würde, da jeder Trainierende zu sehr mit sich selbst beschäftigt sei. In letzter Zeit bin ich des öfteren über solch betitelte Blogeinträge gestolpert. Nur frage ich mich ganz ernsthaft, wie jemand auf solch einen Gedanken kommen kann. Aus eigenen Erfahrungen und Gesprächen mit Bekannten, Kunden und Arbeitskollegen möchte ich folgende Erkenntnisse mit euch teilen:

Klar, idealerweise geht man in ein Fitnessstudio um zu trainieren. Man setzt sich ein Ziel und arbeitet daran, dieses zu erreichen. Aus diesem Grund sollte der Fokus und die gesamte Konzentration auf dem eigenen Training liegen. Doch seien wir ganz ehrlich: Wie viele Personen in eurem Studio trainieren tatsächlich so? (Falls ihr darauf antworten könnt, heisst das etwa, ihr habt auch schon mal die um euch herum Trainierenden beobachtet???) Ich für meinen Teil treffe äußerst selten auf tatsächlich ernsthaft und zielgerichtet trainierende Sportler. Ein Großteil fokussiert sich mehr auf das eigene Smartphone oder ein Buch (mehr dazu HIER) oder eben die anderen Mittrainierenden.

Allein schon aus evolutionsbedingten Gründen werden Frauen von Männern beobachtet, enge Tops und Sportleggings lenken das männliche Auge ganz automatisch auf die weiblichen Vorzüge. Nicht wenige Männer (und JA, auch die TRAINER) sehen das Fitnessstudio als Kontakt- und Partnerbörse. Auch wenn sie dies nicht offen zugeben, werden vor allem junge Frauen diesbezüglich genau unter die Lupe genommen. Was viele Männer wohl nicht ahnen, ist, dass sie ebenfalls unter Beobachtung stehen.

Frauen sind da, wie so oft, etwas komlexer. Sie beobachten einerseits Männer, ebenfalls aus Gründen der Partnerwahl (es liegt ja auch besonders viel Testosteron in der Luft), aber auch aus puren Unterhaltungsgründen (das Balzverhalten ist des öfteren einfach nur belustigend). Andererseits unterliegen andere Frauen dem weiblichen Auge einer Analyse bezüglich Konkurrenz, Bewunderung und/oder der Eignung zur Lästerschwester.

Selbst bei dem festen Vorheben, konzentriert und fokussiert ins Training zu gehen, begegnen einem Stolpersteine, wie laute Gespräche (entweder unter den anderen Mitgliedern oder am Telefon), kokettes Gekicher oder brünftiges Stöhnen. Aber auch hecktisches Gewichtschwingen oder ausgedehnte Satzpausen verleiten dazu, den Blick auch mal nach links oder rechts zu wenden.

Und ja, auch schwer Üergewichtige und ältere Mitglieder werden in einem Fitnessstudio angeschaut. Doch sind mir persönlich in diesen Fällen tatsächlich ausschließlich lobende und bewundernde Reaktionen begegnet. Denn im tiefsten Inneren sind wir doch alle Sportler. Und der Wille und sportliche Gedanke zählen am Ende doch am meisten 😉

Eure Paulina

Slow Jogging – DER neue Trend!?

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Auf Slow Jogging taf ich erst letztens durch Zufall auf einem polnischen YouTube Kanal. Dort und in Japan schein Slow Jogging DER neueste Hit zu sein und ich muss zugeben, nach nur einem Mal selbst ausprobieren, schließe ich mich dieser Bewegung zu 100% an. Inzwischen laufe ich nur noch im Slow Jogging Style und liebe es über alles! Dabei war ich bisher immer eine große Verfechterin von „Cardio sucks!“.

Erfunden wurde dieser absolut gesunde Laufstil in Japan von einem überaus sympathischen Professor Hiroaki Tanaka von der Uniwersität in Fukuyo. Dank der Methode konnte er im alter von 50 Jahren einen Marathon mit seiner persönlichen Bestzeit von 2 Stunden und 38 Minuten beenden.

Wie der Name es bereits suggeriert, ist Slow Jogging ein Laufstil in einem sehr langsamem Tempo. Vielleicht sogar langsamer als es sich manch einer vorstellen kann. Dadurch ist es für jede Altersgruppe und jedes Fitnesslevel geeignet.

Vor allem Personen, die gerne laufen würden um Gewicht zu verlieren, es sich aber nicht zutrauen, ist Slow Jogging eine super Methode. Angeblich verbraucht man dabei genau so viele Kalorien wie beim herkömmlichen Joggen, behält aber alle Benefits eines Her-Kreislauf-Trainings. Noch dazu ist Slow Jogging gelenkschonend und führt nicht zu Übersäuerung und/oder Muskelkrämpfen sowie extremer Erschöpfung.

Zu beachten sind folgende Punkte:

  1. Gelaufen wird wirklich sehr langsam. Mit etwa 4-5 km/h ist man sogar teilweise langsamer als manche Spaziergänger.
  2. Wir laufen auf eine sehr natürliche und ursprüngliche Weise, also auf dem Mittelfuß. Dazu werden besonders weiche und flexible Schuhe benötigt. Es werden auch sehr kleine Schritte gemacht, um eben nicht mit der Ferse aufzukommen.
  3. Wir laufen mit leicht erhobenem Kinn und der Blick ist gen Horizont gelenkt. Die Körperhaltung ist stolz aufgerichtet und auf unserem Gesicht liegt ein Lächeln 🙂
  4. Empfohlen werden täglich 30-60 Minuten. Wer dies anfangs noch nicht an einem Stück schafft, kann die Einheiten gerne auf 3×10 Minuten täglich aufteilen und diese sogar im Büro oder zu Hause absolvieren.

Informationen im Netz habe ich bisher lediglich auf polnisch und japanisch gefunden. Ich bin mir aber sicher, dass dieser Trend sich sehr bald auch bei uns rapide verbreiten wird. Solltet Ihr noch Fragen zu Slow Jogging haben, könnt ihr sie gerne an mich richten. Ich werde auch sicher bald von einer meiner Laufgruppen berichten 😉

Also, lauft los! Langsam, geschmeidig und mit einem Lächeln auf den Lippen!

Eure Paulina 🙂

 

Chill doch mal + Gewinnspiel

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 Es ist der zweite Advent, Nikolaustag. Und Weihnachten rückt immer näher. Wir freuen uns auf fruchtigen Weihnachtstee, wärmenden Glühwein und dicke Socken unter einer kuscheligen Tagesdecke, umgeben von Kerzenschein.

Wäre da nur nicht der ganze Stress im Hintergrund. Das Haus muss noch geputzt und geschmückt werden, Weihnachtsgeschenke besorgt, Plätzchen gebacken und das Weihnachtsmenü vorbereitet werden. Die Geschäfte quellen die Tage fast über, Fenster sowie Vorgärten leuchten und blinken um die Wette, Rezepte werden im Sekundentakt veröffentlicht. Genau so wie Tipps, um an den Weihnachtsfeiertagen nicht selber aufzugehen wie ein Hefeteig.

Wie wäre es denn, es dieses Jahr mal etwas anders anzugehen?

Du bist so gar nicht in Weihnachtsstimmung und hast gar keine Lust, Lichterketten, Lametta und Weihnachtsfigürchen im ganzen Haus zu verteilen? Dann lass es. Versuch es mal dieses Jahr etwas dezenter. Verteile ein paar Kerzen, eventuell mit Duft und stelle dir vielleicht einen Adventskalender als Deko hin. So hast du auch noch jeden Tag etwas, worauf du dich freuen kannst.

Es graut dir davor, dich in der Stadt nach passenden Geschenken abzuhetzen und dabei eventuell zerquetscht, geschubst oder andersweitig verletzt zu werden? Dann bleibe zu Hause. Entziehe dich dem kommerziellen Wahnsinn und verschenke dieses Jahr etwas, das wirklich vom Herzen kommt. Ein selbst gestaltetes Kochbuch mit eigenst ausgesuchten Rezepten, selbst hergestellte Naturkosmetik oder Gutscheine für gemeinsame Erlebnisse. Falls du weniger kreativ und küstlerisch begabt bist, hilft auch das Internet weiter.

Du würdest das gemeinsame Familienessen am liebsten ausfallen lassen, vor Angst, die Zahl auf der Waage steigt und der Verzicht auf die Vielzahl an verschiedenen Plätzchen raubt dir fast den Verstand? Sorry, aber hast du den Verstand verloren? Wann gibt es eine bessere Zeit als die Wintermonate, um ordentlich Muskeln aufzubauen!? Nicht, dass du jetzt unkontrolliert alles in dich hineinstopfen sollst. Aber bei angemessenem Krafttraining ist es sehr wohl von Vorteil, auch mal im Kalorienüberschuss zu liegen.

Also, hör endlich auf zu jammern, entspanne ein wenig und gebe beim Krafttraining ordentlich Gas. Dann kannst du die kommenden Feiertage vollends genießen 😉

Um dir den Stress einer Trainingsplanerstellung zu nehmen, verlose ich einen kostenlosen, von mir auf dich zugeschnittenen Trainingsplan. Egal, ob du Muskeln aufbauen oder dich mit mehr Ausdauereinheiten in Shape halten möchtest. Durch ein Onlinecoaching helfe ich dir, deinen Wunsch zu erfüllen. Alles, was du dafür tun musst, ist, diesen Post zu liken und mir auf Instagram sowie Facebook zu folgen.

Das Gewinnspiel endet am Montag um 20.00h. Der Gewinner/die Gewinnerin wird dann von mir benachrichtigt.

Ich freue mich auf euch 🙂

Mein Irrweg durch die Ernährungstrends

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Ernährungs- und Diätratgeber gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Und täglich erscheinen neue und revolutionäre Methoden und Erkenntnisse auf dem Markt. Jeder will es besser wissen als der andere. Doch gibt es in sachen Ernährung DEN Stein der Weisen???

Meine Odyssee durch den Ernährungsdschungel begann, wie bei vielen anderen auch, mit Low Carb. Bereits in der Ausbildung zur Ernährungstrainerin wurde uns diese Ernährungsform als die einfachste und unproblematischste Lösung zur Gewichtsreduktion gelehrt. Und tatsächlich. Plötzlich schien jeder um mich herum nun low carb zu machen. Kohlenhydrate waren Pfui und Fleisch sowie Milchprodukte wurden gefeiert.

Auch das Abnehmen klappte. Freunde und Bekannte erfreuten sich einer schlankeren Figur und auch bei mir selbst „purzelten die Pfunde“ so schnell, dass ich aufpassen musste, nicht ZU dünn zu werden. (Anm.: Ich war noch nie in meinem Leben übergewichtig!) Nicht zu vergessen die Muskeln, die nun durch den erhöhten Proteingehalt zu wachsen und gedeihen begannen. Mein Körper veränderte sich. Zum Guten.

 Es dauerte nicht lange, da folgte Paleo. Ganz nach dem Motto höher, schneller, weiter wurden die Carbs immer böser, die Laktose immer schädlicher und das Gluten immer giftiger. Zumindest laut den „Experten“. Je mehr ich mich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander setzte, desto mehr Verbote kamen auf.

Schließlich wurde auch das Fleisch gestrichen. Clean Eating stand auf dem Programm. Alles Verarbeitete wurde gemieden, Obst und Gemüse standen im Vordergrund. So weit, so gut. Doch es geht NOCH optimaler…

Raw till 4 schien die absolute Lösung zu bieten: Keine verarbeiteten Lebensmittel, viiiieeel Rohkost und riesige Portionen ohne Gewichtszunahme. Tatsächlich sah meine Haut während dieser Zeit super aus, meine Fingernägel und Haare wuchsen im Eiltempo und die Verdauung war die beste, die ich je hatte. ABER ich hatte auch ständig Hunger. Irgendwann waren die riesigen Obst- und Smoothieportionen nicht mehr riesig genug und all die Bananen gingen mächtig ins Geld. Meine Muskeln schwanden trotz Training und mein Körper sah eher schwammig als gerippt aus.

Ähnlich sah es mit dem nächsten Trend aus: High Carb! Nicht nur, dass auch hier die Muskeln nicht so wollten wie ich es gerne hätten und ich non stop Appetit hatte, auch die Community und die Anhänger dieser Bewegung waren die schlimmsten ever. Jeder hielt sich für einen Experten und doch wusste niemand wirklich bescheid. Jeder, der nicht zu 100% einem der Gurus folgte, wurde verteufelt und verbannt. Veganer hetzten gegen Veganer. Und so wagte ich den Ausstieg und schaffte ihn zum Glück unbeschadet.

Wie ist es heute? Im Moment esse ich alles, worauf ich Lust habe, aber alles mit Bedacht. Teilweise tracke ich meine Tage um zu sehen, wie die Mikro- und Makroverteilung liegt, aber ich mache mich nicht mehr verrückt. Wenn ich an einem Tag mehr als üblich gegessen habe, esse ich am nächsten Tag eben etwas weniger oder mache eine kurze aber intensive Cardioeinheit zusätzlich zum Training. Mein Körper ist in der besten Form meines Lebens und es geht mir gut.

Ich bin nun mein eigener Experte.

Glückwunsch an mich selbst!

🙂

Erlebnisse im Fitnessstudio

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Kennt ihr das? Ihr möchtet euch wirklich auf euer Training konzentrieren, doch um euch herum passieren manchmal Sachen, die es einem unmöglich machen, wegzuschauen. Genau so ging es mir heute.

Es begann bereits beim Aufwärmen auf dem Crosstrainer. Die Buchlesenden auf den Liegefahrrädern ist man ja schon gewohnt. Doch heute habe ich etwas Neues entdeckt: Gemütliches Buch lesen auf der Abduktorenmaschine. Dabei werden die Beine in Zeitlupe, bei niedrigstem Gewicht, geöffnet und geschlossen und es besteht so die Möglichkeit, sich komplett auf sein Buch zu konzentrieren. Dauer des Ganzen: 15-30 Minuten. Soll ja auch was bringen.

Im Hantelbereich dann, von einer lieben Freundin auch gerne der „Schweißbereich“ genannt, die nächste Überraschung. Es scheint in Mode gekommen zu sein, seine Hanteln beim Bizepscurl nun nicht mehr konzentriert zu hebenund zu senken, sondern ordentlich zu schwingen. Und das am Besten noch mit komplettem Ganzkörpereinsatz. Nicht zu vergessen das immense Tempo, als wäre man beim Marathon. Sonst bringt es ja nichts.

Ein weiterer Trend, der bisher an mir vorbei ging, ist das Abarbeiten von allen bekannten Übungen für den Bizeps, gefolgt von einer genauso kompletten Reihe für den Trizeps. Ganz wichtig hierbei: Von jeder Übung nur einen Satz machen, damit es nicht zu viel wird. Weniger wichtig ist jedoch die Reihenfolge der Übungen. Gerne können nach 10 Bizepsübungen eine Trizepsübung folgen, dann wieder Bizeps und so weiter. Aber auch umgekehrt ist möglich. Lasst eurer Fantasie freien Lauf und benutzt ruhig alles, was das Studio zu bieten hat: Langhantel, Hurzhantel, Kabezug, Dipständer, Flachbank, Schrägbank, etc. Die großen Muskelgruppen, wie Rudern und Bankdrücken kommen erst zum Schluß. Soll ja schließlich was bringen.

Die letzte Entdeckung, die ich mit euch teilen möchte, ist das Ausführen von undefinierbaren Übungen. Der Clou dabei ist, dass niemand, der neben euch steht oder euch beobachtet, rausfinden kann, welche Muskelgruppe gerade von euch trainiert wird. Für die korrekte Ausführung werden alle zur Verfügung stehenden Körperteile gleichzeitig bewegt. Mit Schwung. Gerne auch hier wieder mit riesen Tempo. Ist ja auch logisch, dann hat man gleich Cardio mit dabei und spart sich eventuell nachher das Liegefahrrad. Wobei, kommt natürlich darauf an, welches Buch gerade gelesen wird…

Gesund abnehmen – Teil 2

imageSchritt 2: Gesunde Ernährung – Wie bginnen?

Wozu sich eigentlich gesund ernähren? Manche sind der Meinung man könne alles essen, lediglich alles in Maßen. Ich bin anderer Meinung. Alles – das beinhaltet auch Industriezucker, Weißmehl und Transfette – und dass die nun wirklich NICHT gesund sind, das steht wohl inzwischen eindeutig außer Frage. Diese Produkte bieten unserem Körper keinen Mehrwert und können sogar zellschädigend wirken.

Doch was können gesunde Nahrungsmittel bewirken? Einer der wohl beliebtesten „Nebeneffekte“ gesunder Ernährung ist sicherlich der Gewichtsverlust. Doch die positiven Auswirkungen sind viel weitreichender: ein stärkeres Immunsystem, ein verbessertes Hautbild, stärkere Fingernägel, gesünderes Haar, strahlendere Augen, mehr Energie, verbesserter Schlaf, und, und, und…

Zu Beginn ist es ratsam mit die Dinge zu ändern, die uns am leichtesten fallen. Ein paar kleine Veränderungen können bereits einen großen Vorteil für unsere Gesundheit und unsere Figur bringen. Hier ein paar meiner Vorschläge:

  • viel reines Wasser trinken, am besten direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas zimmerwarmes Wasser
  • Weißmehlprodukte weitestgehend vermeiden
  • nicht zu spät am Abend essen, besser nochmal den Wasserhaushalt auffüllen
  • jeden Tag mindestens eine Rohkostmahlzeit integrieren (in Form von frischem Salat, Rohkostsalat, frisch gepresstem Gemüsesaftaft, Obst oder Smoothie)

Mehr Wasser zu trinken ist wohl der leichteste Einstieg. Schwieriger wird es, wenn es darum geht, auf Industriezucker und Weißmehl zu verzichten. Doch es lohnt sich, ein paar Wochen wirklich durchzuhalten, gesunde Alternativen zu finden und dann fallen die Entscheidungen ganz automatisch vernünftig und bewusst aus.

Gesund abnehmen – Teil 1

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Das Thema Abnehmen ist so weitläufig wie kaum ein anderes. Es gibt so viele Möglichkeiten und es finden sich unzählige, oft widersprüchliche Informationen, im Netz, sowie in Büchern. Es gibt jedoch ein paar grundlegende Dinge, die uns helfen, auf ganz natürlichem Weg und ohne obsessives Kalorienzählen oder stundenlangem Training, unsere überschüssigen Kilos zu verlieren.

Schritt 1: Die Psyche

Die wenigsten Menschen haben eine Vorstellung davon, wie sehr sich unsere psychische Einstellung auf unser gesamtes Leben auswirkt. Der Gedanke an eine Diät ist meist eher negativ behaftet. Nach einer anfänglichen Motivation kreisen die Gedanken immer öfter um verbotene Dinge, wie Pizza, Schokolade & Co. Die Vorstellung, viel Gemüse zu essen, kann Unlust auslösen, wenn man bisher immer viel Fleisch, fette Soßen und Mehlspeisen oder Fertiggerichte gewohnt war.

Der Schlüssel ist hier, eben KEINE Diät zu machen, sondern sich auf gesunde Ernährung zu konzentrieren und vor allem zu verstehen, WAS gesunde Ernährug wirklich ist. Dazu hilft es nicht, sich mit den verschiedensten Diätbüchern einzudecken (obwoh es gefühlt täglich eine neues davon auf dem Markt gibt) oder in Abnehmgruppen die Tipps anderer Unwissenden zu verfolgen.

Das eigene Wissen zu erweitern, sich im gewünschten Bereich selbst immer weiter zu bilden, hilft, die Gedanken und Gelüste in die richtige Richtung zu lenken. Das können Bücher zur gesunden Ernährung sein, Blogs, die sich mit dem Thema auseinander setzen, aber auch das Führen und Reflektieren eines eigenen Ernährungstagebuchs sein. Eben alles, was hilft, den Fokus in die richtige Richtung zu lenken.

Setzt euch nicht mit dem Verbotenen auseinander, sondern lernt und versteht, WARUM Gemüse, Rohkost und die richtigen Fette gesund sind und wie diese sich positiv auf unseren Körper auswirken. Beschäftigt euch mit Rezepten, die dabei helfen, scheinbar Unscheinbares in köstliche Gerichte zu verwandeln.

Wenn wir uns dazu zwingen, gesund zu essen und s uns keine Freude bereitet, fällt es natürlich schwer, dabei zu bleiben. Es wird jedoch immer leichter, je mehr unser Wissen und unser Bewusstsein gesunder Ernährung gegenüber steigt. Beginnt mit kleinen Schritten, indem ihr die gesunden Anteile in eurer Ernährung steigert und geht dann dazu über, die nicht so gesunden Dinge immer mehr aus eurem Speiseplan zu eliminieren.

Mit der Zeit entstehen auf diese Weise neue Gewohnheiten und auch die Geschmacksnerven können lernen, neue und ungewohnte Dinge zu akzeptieren und Gefallen daran zu finden. (Zum Beispiel Vollkornnudeln, die beim ersten Versuch nicht genießbar erscheinen, können mit der Zeit viel leckerer schmecken als die bisher gewohnten aus Weißmehl)

Um also unsere Psyche in die richtige Richtung zu lenken und Ernährungsgewohnheiten positiv zu beeinflussen, vor allem zu Beginn, rate ich jedem so viel wie möglich über gesunde Ernährung zu lesen und sich mit dem Thema WIRKLICH auseinander zu setzen.