Frösche essen

Buchrezension

Ich habemir in meinem Leben schon einige Motivationscoaches angesehen, sowie Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung gelesen. Doch kein Buch hat mich so sehr motiviert, produktiv zu werden, wie „Eat that Frog“ von Brian Tracy.

Es handelt sich dabei um eine Anleitung zum Erreichen seiner persönlichen Ziele. In 21 Schritten hilft Tracy, sich über seine wichtigsten Ziele klarzuwerden (und diese von Träumen zu unterscheiden). Durch klar formulierte Regeln und Aufgaben wird der Leser dazu aufgefordert, sein leben zu planen. Erst in Jahren, dann in Monaten, Wochen und schließlich Tagen – und sogar Stunden.

Besonders gefallen hat mir, dass Tracy nicht altklug oder besserwisserisch daher kommt, obwohl er den Leser schon sehr an die Hand nimmt. Doch gerade diese spezifische Anleitung brachte mich dazu, endlich in bestimmten Bereichen meines Lebens aktiv zu werden.

Ich fühlte mich nach jedem Kapitel wirklich motiviert, augenblicklich mit dem Aufschreiben von Aufgaben und Zielen zu beginnen, diese zu kategorisieren und mit der Umsetzung des Erarbeiteten sofort zu beginnen. Tracy regt dazu an, stets „auf Papier zu denken“, also alles aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Diese Methode hat mich bereits nach wenigen Tagen um einige riesige Schritte in meinem täglichen Tun nach vorne gebracht. Ich weiß, wo ich hin möchte und habe durch das Buch das Werkzeug dazu erhalten, mit meiner Zeit produktiv umzugehen, strategisch durch den Tag zu gehen und vor allem: Endlich etwas zu TUN!

Ich empfehle das Buch jedem, der etwas in Sachen Selbstmanagement lernen möchte, zu erledigende Dinge gerne vor sich her schiebt oder sich schwer damit tut, neue Projekte und Vorhaben erst zu beginnen.

Hat noch jemand Erfahrungen mit dem Buch gemacht? Ander Stimmen hierzu würden mich sehr interessieren 🙂

Eure

Paulina

Motivation verloren?

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Es ist geschehen. Irgendwo zwischen Trainingsroutine, neuem Job und einem Sommerurlaub, bei dem mal alle Neune gerade gelassen wuden, ging meine Trainingsmotivation verloren. Zwar besuchte ich nochhalbherzig irgendwelche Kurse, doch das Krafttraining ging für einen Zeitraum von sechs Wochen gar nicht an mich. Nicht einmal eine Hantel im Homegym wollte ich bewegen.

Bereits bei dem Gedanken daran, ins Fitnessstudio zu gehen, hätte ich mich am liebsten unter die Bettdecke verkrochen. Auch von gesunder Ernährung konnte nicht gerade die Rede sein. Auf meinem Speiseplan landeten weißes Brot, Kuchen, Milchprodukte und sogar Fleisch. Dass mir diese Änderung meiner Gewohnheiten nicht gut bekam, machte sich nur allzu deutlich bemerkbar. Nicht nur stieg die Zahl auf der Waage (die ich lange erfolgreich mied), auch mein Hautbild verschlechterte sich. Genau wie meine Laune. Ich wurde immer unzufriedener mit mir selbst und ließ es an Menschen aus, die mir sonst sehr wichtig sind und die ich sehr liebe.

Die Spirale drehte sich immer weiter. Dadurch, dass ich immer mehr „shabby“ aussah, mochte ich mich nicht mehr im Spiegel ansehen und vermied so das Studio immer mehr. Rückblickend betrachtet, ist es geradezu erschreckend, wie schnell das Fehlen von körperlichen Anstregung und ausgewogener Ernährungsweise zu einem Abbau in Physis und Psyche führen.

Doch eines Tages kam die Wende. Praktisch von fast ganz alleine. Ich postete ein Bild von meinem endlich mal wieder gesunden Frühstück und schate mich nebenbei weiter auf Instagram um (ihr findet mich dort unter @skinnymode). Einige Fitnessposts erweckten meine Liebe zu Stahl und Eisen wieder. Mir wurde wieder bewusst, dass in mir eigentlich ein Bodybuilderherz schlägt. Voller Inspirationen für neue Übungen, machte ich auf ins Fitnessstudio.Ich hätte am liebsten stundenlang weiter trainiert. Kein anderer Sport fühlt sich so gut an, wie das Bewegen von schweren Gewichten.Das Spüren des eigenen Körpers und der Kraft, die er fähig ist, zu entwickeln. Die Erschöpfung am Ende des Trainings… Ich habe sie endlich wieder gefunden:

Meine Motivation!

Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, aber nur, um Anlauf zu nehmen und dann mit umso mehr Motivation durchzustarten. Wenn ihr das Gefühl habt, es geht in irgendeiner Richtung eures Lebens nicht mehr weiter, nehmt euch ein Stück zurück. Probiert Neues aus, betrachtet eure Situation aus der Ferne und seht, ob sich andere Wege eröffnen. Vielleicht findet ihr einen, der euch weiterführt. Oder ihr entdeckt, dass der alte der einzig wahre ist und lediglich ein Stück steinig und beschwerlich war.

Findet EUREN Weg,

alles liebe,

Paulina 😉