Entdeckungen im Internet

Wenn man krank ist und sich vernünftigerweise zu Hause auskuriert, hat man endlich einmal Zeit, das Internet nach Beiträgen jeglicher Art zu durchforsten. Sehr viel Zeit. Ich habe während meiner Genesungszeit viele neue Blogs,  Clips auf YouTube und einige neue Lieblinge gefunden. Meine absoluten Favorites möchte ich hier nun mit euch teilen 🙂

Musikclip

Den folgenden Clip habe ich immer wieder in den letzten Tagen gehört. Das Lied eignet sich wunderbar zum tagträumen und half mir dabei, mich aus dem Alltag einer Erkälteten wegzufantasieren. Genau so, wie der Titel „Dreams“ es bereits verspricht.

Blog

Der Blog von Carly Cristman besticht durch wunderschöne Fotos und seine raffiniert-cleane Art. Ich liebe ihren Stil, der oft in Monofarben gehalten ist und mich bereits zu vielen Outfits inspiriert hat, die ich alle ausprobieren werde, sobald ich wieder genesen bin 😉 Wer ihr auch auf Snapchat und YouTube folgt, wird sicherlich schnell merken, dass sie eine ziemlich coole Person mit einer gesunden Portion guten Humors ist.

http://www.carlycristman.com/

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Rezept

Um noch schneller zu gesunden, habe ich auf ein Heilmittel, das besonders in letzter Zeit in aller Munde ist. Es handelt sich dabei um die „Golden Milk“. Dem darin enthaltenen Kurkuma werden heilend Kräfte nachgesagt und ich muss zugeben, nach nur drei Tagen des regelmässigen Konsums geht es mir bereits deutlich besser, ohne zusätzliche Medikamenteneinnahme. Ein leicht nachzumachendes und schön dargestelltes Rezept habe ich hier gefunden:

http://www.veggi.es/goldene-milch/

Auch, wenn der Geschmack am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist, lohnt es sich auf jeden Fall, dieses Getränk einmal auszuprobieren 🙂

Lieblingsspruch

Veröffentlicht auf Facebook, von Boris Schwarz, Motivtionscoach.

Ich hoffe, euch ebenfalls ein wenig inspiriert zu haben,

Eure Paulina ❤

Wie ich Nichtraucher wurde

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Vor etwas über einem halben Jahr habe ich mich endgültig dazu entschieden, Nichtraucher zu sein. Das heißt, die Entscheidung, Nichtraucher zu werden, fiel bereits vor sehr langer Zeit. Praktisch umsetzen konnte ich es aber erst vor etwa sieben Monaten.

Bis zu dieser Zeit habe ich halbherzige Versuche unternommen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe das Buch von Allan Carr gelesen, mir versucht bewusst zu machen, wie gesundheitsschädlich und geldverschwenderisch Rauchen ist und mir die Menge der Zigaretten pro Tag rationiert. Doch nichts davon hat geholfen. Im Gegenteil. Ich rauchte nur noch mehr und erklärte es mir selber damit, dass ich nun einmal GERNE rauche. Die Aussagen von Freunden und Bekannten, dass es weder zu meinem Job, noch meiner gesundheitsbewussten Einstellung passe zu rauchen, kommentierte ich jedes Mal mit einem Augenrollen und dem immer gleichen Satz: „Ich weiß. Aber ich rauche nun mal gern!“ Doch so war es nicht.

Allein schon die VERSUCHE, das Rauchen sein zu lassen, bewiesen ja, dass ich eben NICHT gerne rauchte. Schon seit langem störte mich der Rauchgeruch an meinen Fingern, meinen Haaren und meiner Kleidung. Der allmorgendliche Husten war alles andere als angenehm. Inzwischen kann ich eigentlich keine einzige positive Aussage darüber machen, WARUM ich eigentlich angeblich gerne rauchte. Noch dazu passte es so gar zu meinem Selbstbild, das ich von mir hatte. Ich war ganz einfach nur süchtig. Wie es ein Drogenabhängiger nun einmal ist.

Doch eines Tages stolperte ich im Netz zufällig über einen Bericht, der von einem Medikament handelte, das in Suchtkliniken dazu verwendet wird, um Raucher von ihrer Sucht zu heilen. Trotz, oder auch wegen weiterer Recherchen war ich noch immers sehr skeptisch. Schließlich ist das Medikament neben viel Lob und positiven Berichten auch umstritten. Dennoch. In meinem Gehirn hatte sich, wie auf eine Festplatte, festgebrannt: Wenn es sogar in Kliniken verwendet wird, muss es doch auch bei mir helfen.

In meinem Kpf machte es endlich klick. Ich glaubte felsenfest daran, dass ich es diesmal schaffen würde.

Also bestellte ich es schließlich.

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Das genannte Medikament läuft unter dem Namen TABEX. Der Wirkstoff darin nennt sich Cystine und soll im Gehirn wie ein Blocker wirken. (Näheres dazu hier.) Nach einer anfänglich relativ hohen Einstiegsdosis, wird diese mit der Zeit immer weiter reduziert. Bis nach 25 Tagen die Packung aufgebraucht und man selber endgültig rauchfrei ist. Und ja, es wirkt. Zumindest bei mir. Die Wirkung bemerkte ich recht schnell. Und zwar im Gehirn. Die ersten Tage fühlten sich ein wenig so an, als würde ich den Verstand verlieren. Ein klein wenig so, als hätte ich bewusstseinserweiternede Mittel eigenommen. Ein wenig benommen, so, als stünde ich neben mir. Doch ganz leicht nur und wirklich lediglich die ersten Tage. Die ersten fünf Tage rauchte ich noch parallel mit Einnahme des Medikaments. Nach fünf Tagen hörte ich auf. Einfach so. Kein Verlangen, keine Entzugserscheinungen. Nichts. Die Tabletten nahm ich laut Packungsanweisung bis zum Schluss. Hatte ich allerdings einmal eine Dosis vergessen, so kam das Verlangen nach einer Zigarette sanft auf, wurde aber sofort wieder eigedämmt, nachdem ich die Einnahme nachholte.

Nachdem die Packung aufgebraucht war, betitelte ich mich selber stolz als Nichtraucher.

Mein Fazit:

Ich behaupte, ich hätte es ohne dieses Medikament nicht geschafft, rauchfrei zu werden. Doch wichtiger als die Einnahme von Tabletten, ist der „Klick“ im Kopf. Der Wille und die feste Überzeugung, nicht mehr zu rauchen. Man muss sich selber sagen können: „Ich bin jetzt Nichtraucher.“ Ansonsten nützen alle Versuche und Methoden, meiner Meinung nach, nichts.

Von den Tabletten kann man denken, was man möchte, doch ICH weiß, MIR haben sie geholfen. Ich bin nun sehr viel zufriedener mit mir selbst, besser in meinen sportlichen Leistungen und ich stinke nicht mehr nach Rauch (was mir nun bei anderen Menschen regelrecht einen Würgereiz auslöst). Meine Haut wurde deutlich reiner, was auch mein Umfeld bemerkte und ich nahm NICHT zu. Eventuell ein paar Gramm zu Beginn, doch das pendelte sich sehr schnell wieder ein und ich lag schon bald wieder bei meinem Ursprungsgewicht, ohne explizit darauf hin zu arbeiten.

Sollte also noch jemand von Euch dieses „Klick“ im Kopf wahrnehmen und eine letzte, zusätzliche Stütze zu Nichtrauchen benötigen, dem kann ich TABEX wirklich nur empfehlen.

Eure Paulina 😉

Beobachtet im Fitnessstudio

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Ich weiß nicht, woher der Spruch stammt, dass einen im Fitnessstudio niemand beobachten würde, da jeder Trainierende zu sehr mit sich selbst beschäftigt sei. In letzter Zeit bin ich des öfteren über solch betitelte Blogeinträge gestolpert. Nur frage ich mich ganz ernsthaft, wie jemand auf solch einen Gedanken kommen kann. Aus eigenen Erfahrungen und Gesprächen mit Bekannten, Kunden und Arbeitskollegen möchte ich folgende Erkenntnisse mit euch teilen:

Klar, idealerweise geht man in ein Fitnessstudio um zu trainieren. Man setzt sich ein Ziel und arbeitet daran, dieses zu erreichen. Aus diesem Grund sollte der Fokus und die gesamte Konzentration auf dem eigenen Training liegen. Doch seien wir ganz ehrlich: Wie viele Personen in eurem Studio trainieren tatsächlich so? (Falls ihr darauf antworten könnt, heisst das etwa, ihr habt auch schon mal die um euch herum Trainierenden beobachtet???) Ich für meinen Teil treffe äußerst selten auf tatsächlich ernsthaft und zielgerichtet trainierende Sportler. Ein Großteil fokussiert sich mehr auf das eigene Smartphone oder ein Buch (mehr dazu HIER) oder eben die anderen Mittrainierenden.

Allein schon aus evolutionsbedingten Gründen werden Frauen von Männern beobachtet, enge Tops und Sportleggings lenken das männliche Auge ganz automatisch auf die weiblichen Vorzüge. Nicht wenige Männer (und JA, auch die TRAINER) sehen das Fitnessstudio als Kontakt- und Partnerbörse. Auch wenn sie dies nicht offen zugeben, werden vor allem junge Frauen diesbezüglich genau unter die Lupe genommen. Was viele Männer wohl nicht ahnen, ist, dass sie ebenfalls unter Beobachtung stehen.

Frauen sind da, wie so oft, etwas komlexer. Sie beobachten einerseits Männer, ebenfalls aus Gründen der Partnerwahl (es liegt ja auch besonders viel Testosteron in der Luft), aber auch aus puren Unterhaltungsgründen (das Balzverhalten ist des öfteren einfach nur belustigend). Andererseits unterliegen andere Frauen dem weiblichen Auge einer Analyse bezüglich Konkurrenz, Bewunderung und/oder der Eignung zur Lästerschwester.

Selbst bei dem festen Vorheben, konzentriert und fokussiert ins Training zu gehen, begegnen einem Stolpersteine, wie laute Gespräche (entweder unter den anderen Mitgliedern oder am Telefon), kokettes Gekicher oder brünftiges Stöhnen. Aber auch hecktisches Gewichtschwingen oder ausgedehnte Satzpausen verleiten dazu, den Blick auch mal nach links oder rechts zu wenden.

Und ja, auch schwer Üergewichtige und ältere Mitglieder werden in einem Fitnessstudio angeschaut. Doch sind mir persönlich in diesen Fällen tatsächlich ausschließlich lobende und bewundernde Reaktionen begegnet. Denn im tiefsten Inneren sind wir doch alle Sportler. Und der Wille und sportliche Gedanke zählen am Ende doch am meisten 😉

Eure Paulina