Neue Haut dank Wunderöl

 

Rizinusöl

Vor einiger Zeit fand ganz plötzlich und wie aus heiterem Himmel ein Umbruch in meinem Leben statt.  Eventuell brodelte und gedieh es bereits seit längerem in meinem Inneren, doch die tatsächlichen Veränderungen kamen praktisch über Nacht.

Die erste Veränderung betrifft mein Hautbild. Mit Akne kämpfe ich gefühlt schon, seitdem ich denken kann. Meine Haut sah zwar ml besser, mal schlechter aus, teilweise sogar mal fast SEHR gut, doch so wirklich rein und gesund und glowy mochte mein Gesicht nie werden. Dies änderte sich sprichtwörtlich über Nacht. Nach nur einer einer Anwendung mit DEM Wundermittel schlechthin sah meine Haut um Welten besser aus. Pickel und Unreinheiten waren weniger sichtbar, neue und schmerzende Unterlagerungen wichen vor Schreck zurück und alte Pickelmale und Narben verblassten sichtlich. Hätte ich dieses Wunder es an mir selber nicht gesehen, ich hätte es niemals glauben können. Dieses Wundermittel, von dem ich hier so begeistert und voller Überzeugung berichte, ist:

RIZINUSÖL!

Auf die Idee kam ich durch den YouTube Kanal von Ohlala und Solala. Da ich bereits unendlich viele Methoden gegen meine Akne versucht habe, hatte ich nicht ernsthaft damit gerechnet, dass ein Öl aus der Apotheke für etwa 2,- € wirklich etwas ausrichten könnte. Doch ich hatte am Morgen das Video gesehen und fand mich nahmittags zufällig in der Apotheke wieder. Also nahm ich das Öl gleich mit. Im Endeffekt die beste Entscheidung seit langer Zeit.

Ich massiere das Öl jeden Abend dick auf die gereinigte und mit Toner benetzte Haut ein. Nach nur einer Woche waren alle größeren Pickel und Unreinheiten verheilt und zurückgegangen. Die Haut erschien klarer und Flecken von älteren Narben hellten immer mehr auf.

Nun, nach vier Wochen, sage ich voller Freude: Meine Haut war noch nie so rein und eben wie in diesem Moment. Mein Gesicht hat endlich den seit langer Zeit gewünschten Glow. Ich brauche nicht mehr Unmengen von Concealer um irgendwelche unschönen Dinge in meinem Gesicht zu kaschieren. Im Gegenteil. Es fällt mir nicht schwer, auch mal komplett ohne MakeUp das Haus zu verlassen und ich fühle mich nicht unwohl, wenn mich dem Moment auch noch jemand direkt anspricht. Eine reine und gesunde Haut ist so viel wert!

Wenn euch dieser Text noch nicht überzeugen konnte, dann empfehle ich euch ganz herzlichst das Video, das mich zum Kauf von diesem Wunderöl verleitet hat:

Viel Spaß 🙂

Eure Paulina

Advertisements

Frösche essen

Buchrezension

Ich habemir in meinem Leben schon einige Motivationscoaches angesehen, sowie Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung gelesen. Doch kein Buch hat mich so sehr motiviert, produktiv zu werden, wie „Eat that Frog“ von Brian Tracy.

Es handelt sich dabei um eine Anleitung zum Erreichen seiner persönlichen Ziele. In 21 Schritten hilft Tracy, sich über seine wichtigsten Ziele klarzuwerden (und diese von Träumen zu unterscheiden). Durch klar formulierte Regeln und Aufgaben wird der Leser dazu aufgefordert, sein leben zu planen. Erst in Jahren, dann in Monaten, Wochen und schließlich Tagen – und sogar Stunden.

Besonders gefallen hat mir, dass Tracy nicht altklug oder besserwisserisch daher kommt, obwohl er den Leser schon sehr an die Hand nimmt. Doch gerade diese spezifische Anleitung brachte mich dazu, endlich in bestimmten Bereichen meines Lebens aktiv zu werden.

Ich fühlte mich nach jedem Kapitel wirklich motiviert, augenblicklich mit dem Aufschreiben von Aufgaben und Zielen zu beginnen, diese zu kategorisieren und mit der Umsetzung des Erarbeiteten sofort zu beginnen. Tracy regt dazu an, stets „auf Papier zu denken“, also alles aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Diese Methode hat mich bereits nach wenigen Tagen um einige riesige Schritte in meinem täglichen Tun nach vorne gebracht. Ich weiß, wo ich hin möchte und habe durch das Buch das Werkzeug dazu erhalten, mit meiner Zeit produktiv umzugehen, strategisch durch den Tag zu gehen und vor allem: Endlich etwas zu TUN!

Ich empfehle das Buch jedem, der etwas in Sachen Selbstmanagement lernen möchte, zu erledigende Dinge gerne vor sich her schiebt oder sich schwer damit tut, neue Projekte und Vorhaben erst zu beginnen.

Hat noch jemand Erfahrungen mit dem Buch gemacht? Ander Stimmen hierzu würden mich sehr interessieren 🙂

Eure

Paulina

Motivation verloren?

wp-1471781298077.jpg

Es ist geschehen. Irgendwo zwischen Trainingsroutine, neuem Job und einem Sommerurlaub, bei dem mal alle Neune gerade gelassen wuden, ging meine Trainingsmotivation verloren. Zwar besuchte ich nochhalbherzig irgendwelche Kurse, doch das Krafttraining ging für einen Zeitraum von sechs Wochen gar nicht an mich. Nicht einmal eine Hantel im Homegym wollte ich bewegen.

Bereits bei dem Gedanken daran, ins Fitnessstudio zu gehen, hätte ich mich am liebsten unter die Bettdecke verkrochen. Auch von gesunder Ernährung konnte nicht gerade die Rede sein. Auf meinem Speiseplan landeten weißes Brot, Kuchen, Milchprodukte und sogar Fleisch. Dass mir diese Änderung meiner Gewohnheiten nicht gut bekam, machte sich nur allzu deutlich bemerkbar. Nicht nur stieg die Zahl auf der Waage (die ich lange erfolgreich mied), auch mein Hautbild verschlechterte sich. Genau wie meine Laune. Ich wurde immer unzufriedener mit mir selbst und ließ es an Menschen aus, die mir sonst sehr wichtig sind und die ich sehr liebe.

Die Spirale drehte sich immer weiter. Dadurch, dass ich immer mehr „shabby“ aussah, mochte ich mich nicht mehr im Spiegel ansehen und vermied so das Studio immer mehr. Rückblickend betrachtet, ist es geradezu erschreckend, wie schnell das Fehlen von körperlichen Anstregung und ausgewogener Ernährungsweise zu einem Abbau in Physis und Psyche führen.

Doch eines Tages kam die Wende. Praktisch von fast ganz alleine. Ich postete ein Bild von meinem endlich mal wieder gesunden Frühstück und schate mich nebenbei weiter auf Instagram um (ihr findet mich dort unter @skinnymode). Einige Fitnessposts erweckten meine Liebe zu Stahl und Eisen wieder. Mir wurde wieder bewusst, dass in mir eigentlich ein Bodybuilderherz schlägt. Voller Inspirationen für neue Übungen, machte ich auf ins Fitnessstudio.Ich hätte am liebsten stundenlang weiter trainiert. Kein anderer Sport fühlt sich so gut an, wie das Bewegen von schweren Gewichten.Das Spüren des eigenen Körpers und der Kraft, die er fähig ist, zu entwickeln. Die Erschöpfung am Ende des Trainings… Ich habe sie endlich wieder gefunden:

Meine Motivation!

Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, aber nur, um Anlauf zu nehmen und dann mit umso mehr Motivation durchzustarten. Wenn ihr das Gefühl habt, es geht in irgendeiner Richtung eures Lebens nicht mehr weiter, nehmt euch ein Stück zurück. Probiert Neues aus, betrachtet eure Situation aus der Ferne und seht, ob sich andere Wege eröffnen. Vielleicht findet ihr einen, der euch weiterführt. Oder ihr entdeckt, dass der alte der einzig wahre ist und lediglich ein Stück steinig und beschwerlich war.

Findet EUREN Weg,

alles liebe,

Paulina 😉

Auch Dünne haben es mal schwer…

11231035_1451123201848851_2937361857684195650_n

Ja, es ist nicht immer leicht, als schlanke, gesunde und agile Person durch unsere Gesellschaft zu laufen. Erst jüngst wurde ich von einem Bekannten nach meinem aktuellen Gewicht gefragt. Obwohl ich in etwa ahne, was folgen würde, gab ich wahrheitsgemäß Auskunft.

Und dann ging es los: Das könne ja gar nicht sein, ich sehe ja nach VIIIIEEEL weniger aus und überhaupt…  Eine Freundin kam zur Hilfe mit dem Hinweis, es seien ja auch Muskeln, schließlich trainiere ich regelmäßig im Bereich Krafttraining. Aber nein, so der Bekannte, Muskeln können das auf GAAAAR keinen Fall sein, eine so schlanke Frau könne doch keine Muskeln haben und überhaupt…

Ich habe es mir mit der Zeit zur Gewohnheit gemacht mit Personen, die nicht aus der Fitnessbranche kommen oder sich nicht mit dem Thema befassen, erst gar keine Diskussion zu beginnen. Es ist mir die Mühe nicht wert und ich habe keine Lust, jedes Mal aufs Neue ein Dèja vû zu erleben…

Auch empfinde ich es als überaus beleidigend, wenn eine Person, die gar keine Ahnung von Ernährung, Training, dem Fitnesslifestyle und Gesundheit mir voller Selbstüberschätzung zu vermitteln versucht, was in den genannten Themen richtig und was falsch ist. Ich käme ja auch nicht auf die Idee, einen Heizungsmonteur anzuleiten, wie er seine Arbeit zu erledigen hat…

Bekomme ich also solche Art von Kommentaren zu hören, lächele ich, denke mir meinen Teil, drehe mich weg und gehe… Und eventuell entsteht daraus dann auch mal ein Blogpost wie dieser.

😉

Natur- oder HighEnd Produkte ?

image

Lange Zeit habe ich fast ausschließlich natürliche Kosmetika verwendet. Zum großen Teil habe ich sie sogar aus rohen Zutaten selber hergestellt. Vom Shampoo über Serum bis hin zur Bodylotion und Fußcremehabe ich mir in der eigenen Küche zusammengemischt. Und ich war zufrieden. Die entstandenen Produkte haben ihren Zweck erfüllt. Ich war frei von Allergien, hatte samtweiche Haut und mein Haarausfall war gänzlich gestoppt.

Doch irgendwann wollte ich mehr.

Ab einem bestimmten Alter machen sich nun mal die ersten Fältchen bemerkbar und so sehr ich meine selbstgemachten Seren und Cremes liebte, so sehr sehnte ich mich doch nach noch effektiveren Inhaltsstoffen. Nanopartikel und Uralgenauszüge lassen sich nun mal nicht als Rohzutat einkaufen und ganz ehrlich: Mit einem Alter von Ü30 kann man sich mal die ein oder andere Luxuspflege mal gönnen.

Ich gebe zu, ich bin ein Konsumopfer. Lange Zeit in die Tiefen meines Innersten gedrängt, konnte ich nach durchforsten einiger Beautyblogs nicht anders, als das ein oder andere ultimative Produkt augenblicklich zu bestellen. Zum gleichen Zeitpunkt bekam ich auch einige Produkte der hohen Preiskategorie von einer sehr lieben und aufmerksamen Klientin geschenkt.

Wie war die Wirkung?

Auf einige der Naturprodukte werde ich auf keinen Fall verzichten. Nichts beruhigt meine Haut so wirkungsvoll wie eine Tuchmaske in Aloe Vera Saft gtränkt. Andererseits hat nichts meine Haut so gut aussehen lassen, wie das NightRepair Serum von Esteé Lauder. Ich liebe das Gefühl von meinem selbst angerührten Reinigungsbalm auf meiner Gesichthaut, doch bisher hat nichts besser mein MakeUp entfernt, als The Balm von Clinique.

Es gab aber auch durchaus schlechte Erfahrungen mit diversen Luxusartikeln. Von Ausschlägen auf der Kopfhaut über angeschwollene Augen bis hin zu Ausbrüchen von Unreinheiten. Allerdings überwiegen die positiven Effekte von bestimmten Produkten, die ich mit natürlicher Kosmetika so nie erreichen konnte.

Was ist nun das Fazit?

Über einzelne Produkte, die mich besonders begeistert oder auch komplett enttäuscht haben, wird es demnächst jeweils einzelne Posts dazu geben. Zusammengefasst kann ich erst einmal folgendes sagen:

In dekorativer Kosmetik gewinnen unübertroffen die hochpreisigen Produkte. Da können natürliche Puder und Wimperntuschen, die ich bisher hatte bei weitem nicht mithalten.

Was die Gesichtspflege anbetrifft, so liegen Natur- und HighEnd Produkte bei mir nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich ganz wunderbar. Hier gilt es in beiden Bereichen, die Inhaltsstoffe den Bedürfnissen der eigenen Haut anzupassen. Ich wechsel auch ganz gerne, so dass je nach aktuellem Zustand ich meiner Haut das gerade bieten kann.

Eine Körperlotion werde ich mir demnächst wieder selbst anrühren oder im Wechsel ein natürliches Öl verwenden. In diesem Bereich hat mich bisher kein gekauftes Produkt überzeugt. Entweder war der Geruch zu intensiv, oder die Konsistenz unangenehm oder aber das Hautgefühl nich so wie erhofft. In dieser Kategorie gewinnen also die Naturprodukte.

Als leicht snobistisch angehauchte Person kann ich auch nicht leugnen, dass es mir durchaus gefällt, die hübschen Tiegel der hochpreisigen Kategorien in meinem Badezimmer stehen zu haben. Dies wäre jedoch niemals ein alleiniges Kaufkriterium.

Das Wichtigste an einem Produkt ist für mich inzwischen, dass ein Produkt wirkt. Ob natürlich oder ein exklusiv, ist tatsächlich zweitrangig. Berichte über meine persönlichen Hits aus beiden Kategorien werden folgen. Falls ihr Empfehlungen zu Produkten habt, die euch auf ganzer Linie überzeugt haben, si gebt mir gerne in den Kommentaren bescheid. Für weitere Testreihen bin ich weiterhin gerne offen 😉

Eure Paulina ❤

Entdeckungen im Internet

Wenn man krank ist und sich vernünftigerweise zu Hause auskuriert, hat man endlich einmal Zeit, das Internet nach Beiträgen jeglicher Art zu durchforsten. Sehr viel Zeit. Ich habe während meiner Genesungszeit viele neue Blogs,  Clips auf YouTube und einige neue Lieblinge gefunden. Meine absoluten Favorites möchte ich hier nun mit euch teilen 🙂

Musikclip

Den folgenden Clip habe ich immer wieder in den letzten Tagen gehört. Das Lied eignet sich wunderbar zum tagträumen und half mir dabei, mich aus dem Alltag einer Erkälteten wegzufantasieren. Genau so, wie der Titel „Dreams“ es bereits verspricht.

Blog

Der Blog von Carly Cristman besticht durch wunderschöne Fotos und seine raffiniert-cleane Art. Ich liebe ihren Stil, der oft in Monofarben gehalten ist und mich bereits zu vielen Outfits inspiriert hat, die ich alle ausprobieren werde, sobald ich wieder genesen bin 😉 Wer ihr auch auf Snapchat und YouTube folgt, wird sicherlich schnell merken, dass sie eine ziemlich coole Person mit einer gesunden Portion guten Humors ist.

http://www.carlycristman.com/

12383544_1698461157033816_1520123854_n

 

Rezept

Um noch schneller zu gesunden, habe ich auf ein Heilmittel, das besonders in letzter Zeit in aller Munde ist. Es handelt sich dabei um die „Golden Milk“. Dem darin enthaltenen Kurkuma werden heilend Kräfte nachgesagt und ich muss zugeben, nach nur drei Tagen des regelmässigen Konsums geht es mir bereits deutlich besser, ohne zusätzliche Medikamenteneinnahme. Ein leicht nachzumachendes und schön dargestelltes Rezept habe ich hier gefunden:

http://www.veggi.es/goldene-milch/

Auch, wenn der Geschmack am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist, lohnt es sich auf jeden Fall, dieses Getränk einmal auszuprobieren 🙂

Lieblingsspruch

Veröffentlicht auf Facebook, von Boris Schwarz, Motivtionscoach.

Ich hoffe, euch ebenfalls ein wenig inspiriert zu haben,

Eure Paulina ❤

Wie ich Nichtraucher wurde

600px-Rauchen_Verboten.svg

Vor etwas über einem halben Jahr habe ich mich endgültig dazu entschieden, Nichtraucher zu sein. Das heißt, die Entscheidung, Nichtraucher zu werden, fiel bereits vor sehr langer Zeit. Praktisch umsetzen konnte ich es aber erst vor etwa sieben Monaten.

Bis zu dieser Zeit habe ich halbherzige Versuche unternommen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe das Buch von Allan Carr gelesen, mir versucht bewusst zu machen, wie gesundheitsschädlich und geldverschwenderisch Rauchen ist und mir die Menge der Zigaretten pro Tag rationiert. Doch nichts davon hat geholfen. Im Gegenteil. Ich rauchte nur noch mehr und erklärte es mir selber damit, dass ich nun einmal GERNE rauche. Die Aussagen von Freunden und Bekannten, dass es weder zu meinem Job, noch meiner gesundheitsbewussten Einstellung passe zu rauchen, kommentierte ich jedes Mal mit einem Augenrollen und dem immer gleichen Satz: „Ich weiß. Aber ich rauche nun mal gern!“ Doch so war es nicht.

Allein schon die VERSUCHE, das Rauchen sein zu lassen, bewiesen ja, dass ich eben NICHT gerne rauchte. Schon seit langem störte mich der Rauchgeruch an meinen Fingern, meinen Haaren und meiner Kleidung. Der allmorgendliche Husten war alles andere als angenehm. Inzwischen kann ich eigentlich keine einzige positive Aussage darüber machen, WARUM ich eigentlich angeblich gerne rauchte. Noch dazu passte es so gar zu meinem Selbstbild, das ich von mir hatte. Ich war ganz einfach nur süchtig. Wie es ein Drogenabhängiger nun einmal ist.

Doch eines Tages stolperte ich im Netz zufällig über einen Bericht, der von einem Medikament handelte, das in Suchtkliniken dazu verwendet wird, um Raucher von ihrer Sucht zu heilen. Trotz, oder auch wegen weiterer Recherchen war ich noch immers sehr skeptisch. Schließlich ist das Medikament neben viel Lob und positiven Berichten auch umstritten. Dennoch. In meinem Gehirn hatte sich, wie auf eine Festplatte, festgebrannt: Wenn es sogar in Kliniken verwendet wird, muss es doch auch bei mir helfen.

In meinem Kpf machte es endlich klick. Ich glaubte felsenfest daran, dass ich es diesmal schaffen würde.

Also bestellte ich es schließlich.

tabex

Das genannte Medikament läuft unter dem Namen TABEX. Der Wirkstoff darin nennt sich Cystine und soll im Gehirn wie ein Blocker wirken. (Näheres dazu hier.) Nach einer anfänglich relativ hohen Einstiegsdosis, wird diese mit der Zeit immer weiter reduziert. Bis nach 25 Tagen die Packung aufgebraucht und man selber endgültig rauchfrei ist. Und ja, es wirkt. Zumindest bei mir. Die Wirkung bemerkte ich recht schnell. Und zwar im Gehirn. Die ersten Tage fühlten sich ein wenig so an, als würde ich den Verstand verlieren. Ein klein wenig so, als hätte ich bewusstseinserweiternede Mittel eigenommen. Ein wenig benommen, so, als stünde ich neben mir. Doch ganz leicht nur und wirklich lediglich die ersten Tage. Die ersten fünf Tage rauchte ich noch parallel mit Einnahme des Medikaments. Nach fünf Tagen hörte ich auf. Einfach so. Kein Verlangen, keine Entzugserscheinungen. Nichts. Die Tabletten nahm ich laut Packungsanweisung bis zum Schluss. Hatte ich allerdings einmal eine Dosis vergessen, so kam das Verlangen nach einer Zigarette sanft auf, wurde aber sofort wieder eigedämmt, nachdem ich die Einnahme nachholte.

Nachdem die Packung aufgebraucht war, betitelte ich mich selber stolz als Nichtraucher.

Mein Fazit:

Ich behaupte, ich hätte es ohne dieses Medikament nicht geschafft, rauchfrei zu werden. Doch wichtiger als die Einnahme von Tabletten, ist der „Klick“ im Kopf. Der Wille und die feste Überzeugung, nicht mehr zu rauchen. Man muss sich selber sagen können: „Ich bin jetzt Nichtraucher.“ Ansonsten nützen alle Versuche und Methoden, meiner Meinung nach, nichts.

Von den Tabletten kann man denken, was man möchte, doch ICH weiß, MIR haben sie geholfen. Ich bin nun sehr viel zufriedener mit mir selbst, besser in meinen sportlichen Leistungen und ich stinke nicht mehr nach Rauch (was mir nun bei anderen Menschen regelrecht einen Würgereiz auslöst). Meine Haut wurde deutlich reiner, was auch mein Umfeld bemerkte und ich nahm NICHT zu. Eventuell ein paar Gramm zu Beginn, doch das pendelte sich sehr schnell wieder ein und ich lag schon bald wieder bei meinem Ursprungsgewicht, ohne explizit darauf hin zu arbeiten.

Sollte also noch jemand von Euch dieses „Klick“ im Kopf wahrnehmen und eine letzte, zusätzliche Stütze zu Nichtrauchen benötigen, dem kann ich TABEX wirklich nur empfehlen.

Eure Paulina 😉